Jun Fan Kung Fu
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Jun Fan Kung Fu  

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Das Jun Fan Kung Fu ist ein Kampfsystem, eine Methode, um das zu entdecken, was für einen funktioniert und was nicht. Jun Fan Kung Fu bildet sozusagen das Fundament des Jeet Kune Do (JKD). Jun Fan Kung Fu stellt somit das technische Repertoire dar und das JKD die Kapazität der Adaption, Improvisation und unmittelbare Anwendung für den Kampf.   Jun Fan Kung Fu hat die Aufgabe uns die Musiknoten beizubringen, mit denen wir später in der Lage sein werden, nach eigenem Geschmack Musik zu komponieren. 

JEET KUNE DO - The way of intercepting fist

Im Gegensatz zu vielen Kampfsportarten gibt es im JKD keine fixe Regeln und festgelegten Technikfolgen, die einen eigenen JKD-Stil bilden.  Bruce Lees Idee war es,  seine Schüler davon zu befreien, sich nach irgendeinem Stil, System oder einer einengenden Form ausrichten zu müssen.  >>Wie ein Bildhauer Stück für Stück die im Stein verborgene Skulptur freilegt, so steht der JKD Kämpfer in einem ständigen Prozess, in dem er alles verwirft, das nicht zu ihm passt, bis er schließlich die eine  Handvoll Techniken gefunden hat, die ihm dienen und gleichzeitig für ihn Wegweiser sind in Richtung eines höheren Verständnisses<<.

JKD ist in ständige Bewegung, in ständiger Veränderung begriffen. Mit diesen Veränderungen zu fließen ist sehr wichtig. JKD sei nur JKD, einfach im Fluss. Wer es nicht verstanden hat, hängt immer noch in Begrenztheit gefangen. Eine solche Person hat die einfache Tatsache noch nicht verarbeitet, dass die Wahrheit außerhalb aller Muster und einengender Formen existiert. JKD ist zugleich >>dieses<< und >>nicht dieses<<. Man kann sagen, dass JKD sich sowohl innerhalb als auch außerhalb aller besonderen Strukturen, aller Kampfstile bewegt. Es muss betont werden, dass JKD nur ein Name ist, ein Spiegel der uns selbst zeigt.   

JKD - Leitmotive:

1. Keinen Weg als gegeben annehmen  (Using no way as way).
2. Sich keine Grenzen setzen  (Having no limitation as limitation).
3. Nimm heraus, was nützlich ist, verwirf das Nutzlose und füge das dir Eigene hinzu (Absorb what is useful, reject what is useless and add what is specifically your own).

JKD - Prinzipien:

1- Nicht-Klassisch (Non-Classical) keine klassischen Haltungen keine rhythmisch einstudierten Zwei-Mann-Kooperationsübungen
2- Direkt sein (Directness) keine passive Verteidigung; alles wird bis zum wesentlichsten abgestreift
3- Einfachheit (Simplicity) die vier Stufen (partiell, flüssig, frei und unbeschränkt)
4- Anpassungsfähigkeit (Adaptability)       sei wie Wasser (Lockerheit)
5- Ökonomie in der Bewegung (Economy of motion)     keine telegrafierte Bewegungen (den kürzesten Weg benutzen)

Totality (Circle without circumference):
1. Stoße in den Kern ein  (Sticking to the nucleus)
2. Befreie dich von dem Kern   (Liberation from the nucleus)
3. Rücke zu der ursprunglichen Freiheit   (Returning to original freedom)

Jeet Kune Do ist letzten Endes keine Angelegenheit von Technik, sondern von hochentwickelter  persönlicher Geistigkeit und Körperlichkeit. Wenn sich das ganze Training in Wind auflöst, wenn sich der  Geist seines eigenen Arbeitens nicht mehr bewusst und sich das eigene Selbst irgendwo verflüchtigt,  dann hat die Kunst des Jeet Kune Do ihre höchste Perfektion erlangt.    

Alle festen Muster sind ungeeignet für die Anpassungsfähigkeit oder die Geschmeidigkeit. Soweit andere Stile beteiligt sind ... verschwendet keinen Gedanken daran wer Recht oder Unrecht hat. Seid nicht dafür oder dagegen. Gibt es nicht in der Landschaft des Frühlings auch kein besser oder schlechter? Die blühenden Zweige wachsen, manche lang, manche nur kurz. Wenn die Leute sagen, dass Jeet Kune Do sich von "diesem" oder von "jenem" unterscheidet, dann soll der Name des Jeet Kune Do ausgelöscht sein, damit es ist, was es ist, nämlich nur ein Name. Davon soll bitte kein Aufhebens gemacht werden.

 

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"The most efficient means of countering in fencing was the stop-hit... When the opponent attacks, you intercept his move with a thrust or hit of your own."  Bruce Lee